César Goce

César Goce

César Goce (Valencia, Spanien, 1994) ist ein bildender Künstler, dessen Werk an der Schnittstelle zwischen urbaner Wandmalerei und zeitgenössischer Kunst angesiedelt ist. Goce, der schon in jungen Jahren mit Graffiti begann und später an der Fakultät für Bildende Künste in Valencia studierte, hat eine unverwechselbare Bildsprache entwickelt, die mit der Instabilität und dem ständigen Wandel des digitalen Zeitalters in Dialog tritt.

Sein Werk dreht sich um „die Subversion des Bildes“: eine Erkundung dessen, wie neue Technologien und zeitgenössische Lebensweisen die Natur der Wahrnehmung unwiderruflich verändern. Ausgehend von Stadtfotografien – insbesondere nächtlichen Aufnahmen, in denen er eine unerschöpfliche Quelle von Referenzen findet – unterzieht der Künstler diese Bilder einem Prozess der Verzerrung, Zerlegung und Neuinterpretation.

Was dabei entsteht, ist eine hybride Vorstellungswelt, in der das Analoge und das Digitale, das Abstrakte und das Figürliche, das Viszerale und das Raffinierte in einer Symphonie der Kontraste koexistieren. Seine Gemälde sind ein Spiegelbild des unruhigen zeitgenössischen Lebens, eingefangen in einem flüchtigen Augenblick.


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