Hati.Hati.Mas

Hati.Hati.Mas

Die Arbeiten von HATI.HATI.MAS bewegen sich an der Schnittstelle von digitaler Bildwelt und urbanem Raum. Ausgangspunkt ist ein klarer Bezug zur Graffitikultur, der sich jedoch nicht mehr nur auf physische Flächen beschränkt, sondern konsequent ins Digitale erweitert wird.

Zentrales Element seiner Praxis ist die Übersetzung von klassischen Graffiti-Mechanismen in zeitgenössische Formate: Bewegung, Wiederholung, Eingriff in bestehende Strukturen und das Spiel mit Wahrnehmung. Seine Arbeiten entstehen häufig als kurze, präzise digitale Animationen, die wie flüchtige Interventionen funktionieren und sich über soziale Plattformen verbreiten.

Über die Zeit hat sich daraus ein eigenständiges visuelles System entwickelt – eine Welt, in der urbane Codes, digitale Simulation und Humor ineinandergreifen. Typisch ist dabei der Umgang mit einfachen, oft bekannten Formen oder Symbolen, die durch minimale Verschiebungen eine neue Bedeutungsebene erhalten.

In seinen neueren Arbeiten überführt HATI.HATI.MAS diese digitalen Momente zunehmend in den physischen Raum. Objekte, die ursprünglich nur innerhalb von Animationen existierten, werden als reale Arbeiten neu interpretiert. Dadurch entstehen hybride Situationen, in denen sich digitale Logik und materielle Realität überlagern.

Seine Praxis stellt dabei immer wieder die Frage, wie sich Wahrnehmung verändert, wenn sich Bilder nicht mehr nur auf Bildschirmen abspielen, sondern als reale Intervention im Raum auftauchen.


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